DINDEX ist ein politisches und soziales Rollenspiel, das ursprünglich für Workshops und Jugendgruppen entwickelt wurde. Es verbindet die Spannung eines geheimen Rollen‑Spiels mit der Reflexion über Demokratie und Macht.
🎲 Spielidee
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Jeder Spieler erhält eine geheime Rolle: Demokrat oder Oligarch.
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Demokraten wollen die Demokratie stabilisieren, Oligarchen versuchen, sie zu schwächen.
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Durch Diskussionen, Aktionen und Entscheidungen im Spielverlauf wird sichtbar, wie fragile oder starke demokratische Strukturen sein können.
🧩 Ablauf (kompakt)
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Rollenverteilung: Jeder Spieler bekommt verdeckt eine Rolle.
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Runden: In jeder Runde werden Karten gespielt oder Aktionen durchgeführt, die Einfluss auf die Stabilität der Demokratie haben.
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Diskussion: Spieler müssen ihre Rolle geschickt verbergen oder offen für demokratische Werte eintreten.
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Ziel: Demokraten gewinnen, wenn die Demokratie stabil bleibt; Oligarchen, wenn sie ins Wanken gerät.
⭐ Besonderheiten
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Bildungsorientiert: Entwickelt für politische Bildung, Workshops und Jugendgruppen.
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Soziales Element: Diskussion, Täuschung und Argumentation stehen im Vordergrund.
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Flexibel: Kann als ernsthafte Reflexion oder als spannendes Gesellschaftsspiel gespielt werden.
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Tiefe: Trotz einfacher Regeln entsteht eine intensive Dynamik über Vertrauen, Misstrauen und Macht.
📊 Eckdaten
| Kategorie | Info |
|---|---|
| Typ | Rollenspiel / Kartenspiel |
| Spielerzahl | variabel (ideal 6–12) |
| Dauer | ca. 30–60 Minuten |
| Thema | Demokratie vs. Oligarchie |
| Einsatz | Politische Bildung, Jugendgruppen, Workshops |
Fazit: DINDEX ist ein lernorientiertes, aber zugleich spannendes Rollenspiel, das die Mechanismen von Demokratie und Machtkämpfen erfahrbar macht – ein Spiel mit Tiefgang, das Diskussion und Reflexion anregt.