„Thurn und Taxis“ ist ein strategisches Brettspiel von Andreas und Karen Seyfarth, erschienen 2006 bei Hans im Glück. Es wurde im selben Jahr mit dem Spiel des Jahres ausgezeichnet.

 

🎲 Spielidee

  • Thema: Aufbau des historischen Postkutschen-Netzes der Familie Thurn und Taxis im 17. Jahrhundert.

  • Ziel: Spieler errichten Postrouten durch Süddeutschland und angrenzende Gebiete, bauen Poststationen und verbessern ihre Kutschen.

  • Wer sein Netz am effizientesten ausbaut und die besten Boni sammelt, gewinnt.

 

🧩 Ablauf

  1. Karten ziehen: Jede Karte zeigt eine Stadt.

  2. Route bilden: Spieler legen Karten aneinander, um eine durchgehende Postroute zu schaffen.

  3. Stationen setzen: Entlang der Route werden Poststationen errichtet.

  4. Kutschen aufwerten: Mit längeren Routen darf man größere Kutschen einsetzen (von 3er bis 7er).

  5. Bonuskarten: Für bestimmte Leistungen (z. B. alle Städte einer Region, besonders lange Route) gibt es Zusatzpunkte.

  6. Spielende: Sobald ein Spieler seine letzte Station gesetzt hat oder die größte Kutsche erreicht, endet das Spiel.

 

⭐ Besonderheiten

  • Historisches Thema: Verbindet spielerisch die Geschichte des Postwesens mit Taktik.

  • Strategie & Planung: Man muss abwägen, ob man eine Route verlängert oder rechtzeitig abschließt.

  • Varianten & Erweiterungen: Es gibt u. a. Glanz und Gloria (2007), die neue Karten und Regeln einführt.

 

📊 Eckdaten

Kategorie Info
Verlag Hans im Glück
Autoren Andreas & Karen Seyfarth
Spielerzahl 2–4
Alter ab 10 Jahren
Dauer ca. 60 Minuten
Typ Brettspiel, Aufbauspiel
Erstveröffentlichung 2006
Auszeichnung Spiel des Jahres 2006
 
 

Fazit: Thurn und Taxis ist ein klassisches Aufbauspiel mit historischem Flair, das Planung, Timing und etwas Glück verbindet. Es gilt als eines der eleganten Spieleklassiker der 2000er Jahre.